MÜLLER-SÖNKSEN: Qualitätsjournalismus und Vielfalt an allen Standorten fördern

MÜLLER-SÖNKSEN: Qualitätsjournalismus und Vielfalt an allen Standorten fördern

MÜLLER-SÖNKSEN: Qualitätsjournalismus und Vielfalt an allen Standorten fördern

BERLIN. Zur heute bekannt gewordenen Übernahme des "Hamburger Abendblatts" sowie der "Berliner Morgenpost" und mehrerer Zeitschriften durch die Funke Mediengruppe erklärt der medienpolitische Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion Burkhardt MÜLLER-SÖNKSEN:

Die geplante Übernahme bietet sowohl für die Funke-Gruppe als auch für die Axel Springer AG große wirtschaftliche Chancen. Beide Verlage haben erklärt, sich gleichermaßen journalistischer Qualität und wirtschaftlichem Erfolg zu verpflichten. Deshalb sind wir zuversichtlich, dass am traditionsreichen Medienstandort Hamburg auch zukünftig journalistische Maßstäbe gesetzt werden.

Die FDP-Bundestagsfraktion sieht die Notwendigkeit wirtschaftlicher Konsolidierung in der derzeitigen Zeitungskrise, bedauert aber den Schritt der Axel Springer AG. Axel Springer selbst erhielt von den britischen Besatzern die Lizenz für das "Hamburger Abendblatt" und begründete damit die Tradition einer freien, meinungsstarken Presse. Mit dem Verkauf insbesondere des "Hamburger Abendblatts" verabschiedet sich die Axel Springer AG von einem Stück ihrer Seele. Die FDP-Bundestagsfraktion hofft, dass trotz der notwendigen Fokussierung auf das Digitalgeschäft das Gespür für regionale Besonderheiten erhalten bleibt. In einer globalisierten Welt sind es gerade lokale und regionale Perspektiven, die langfristig Leser binden.